Koh Payam (nahe der Burmesischen Grenze)

23 10 2010

 

Kartenbild

Am 20.10.10 haben wir uns früh kurz nach sechs Uhr auf dem Weg gemacht zur Bushaltestelle. Außer ein paar Spatzen war zu dieser Stunde noch keiner weit und breit zu sehen.

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Abfahrtszeit sollte um 6:40 Uhr sein, wie vermutet kam der Bus ein wenig später als geplant. Ein wenig später stellte sich dann doch als eine Stunde heraus. Die Fahrt nach Ranong, von wo aus die Fähre startet, beträgt 200km, welche wir in gut 4h zurücklegten. Die Überfahrt auf die Insel Koh Payam war für unsere Verhältnisse definitiv zu KALT, der Wind war eisig und wir haben mächtig gefroren. (bei ca. 25°)

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Aber zu unserer Freude wurden wir für unsere Plagen mehr als entschädigt. Wir haben Delfine gesehen. Leider nur ganz ganz kurz, eigentlich gar nicht richtig, weil alles viel zu schnell ging, aber wir haben welche gesehen.

Am Pier angagierten wir dann zwei Roller-Taxis, die uns mit unserem GROßEN Gepäck befördern mußten. Was für die Fahrer wirklich eine Herausforderung war, da die Wege einer Crossstrecke glichen. Schlammfurchen und zentimetertiefe Pfützen auf sandiger Piste – keiner hätte dies fotografieren wollen, da jeder sich am Roller festgekrallt hatte. Aber wenn ihr euch die Dorfhauptstraße (max. 1m breit) anseht, könnt ihr vielleicht erahnen, wie die Nebenstraßen aussehen können.

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Uns ist wirklich himmelangst geworden. Aber sie haben ihren Job wirklich gut gemacht, obwohl deren Arme (verhindert durch Gepäck) kaum bis zum Lenker gereicht haben.

Hungrig und durstig mußten wir schließlich ins Bett gehen, weil wir am Ende der Welt, völlig abgeschieden von der Zivilisation, nichts zu Essen, zu Trinken und zum Rauchen bekommen haben. 🙁  Das war ganz schön hart sagen wir euch.

Am nächsten Tag haben wir uns dann woanders hinbringen lassen. Mit der Bungalow-Anlage sind wir ganz zufrieden, sehr nettes Personal und man muß keinen Hunger mehr leiden.

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  Unser kleines Hexenhäuschen, in dem wir derzeit wohnen ist ganz nett. Das Badezimmer liegt im Freien, dort kann man sich eine kühle Dusche abholen, denn warmes Wasser gibt es hier nicht.

  

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Die Stromversorgung auf dieser Insel ist auch sehr begrenzt. Zu Beginn wurde uns vom Personal gesagt, daß der Generator von 18Uhr bis 6Uhr läuft, aber wir wurden eines Besseren belehrt. Zwischen zehn und halb elf ist Schluß mit lustig und die Lichter gehen aus. Steckdosen gibt es auch nur im “Open-Air-Restaurant”, dort versammelt sich dann alles ab sechs Uhr, um seine Elektrogeräte aufzuladen.

Trotz des begrenzten Luxus gefällt es uns hier sehr gut. Endlich haben wir schönes Wetter und keinen oder nur sehr wenig Regen.

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Westküste (wo wir jetzt sind)                          Ostküste (wo wir zuerst waren)

 

Nicht daß ihr denkt, wir liegen den ganzen Tag auf der faulen Haut, nein nein. Wir waren schon Fahrradfahren – und damit ihr uns das auch glaubt, hab ich Beweisfotos gemacht  🙂

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…und das unter widrigen Umständen  –  Im strömenden REGEN!!!! Außerdem waren wir auch im Kanu unterwegs und sind damit auf den Wellen geritten. Gigantisches Gefühl – war wirklich toll! Davon gibt es Videos, welche hier leider nicht funktionieren. Aber die bekommt ihr auch noch zu Gesicht.

Am 27.10. geht es weiter nach Bangkok, da am nächsten Tag unser Flug nach Phnom Penh (Kambodscha) weitergeht.

Das war es erst einmal von uns.

Bleibt alle schön gesund und packt euch warm ein, wir haben gehört, daß es ganz schön kalt bei euch sein soll. 😉

Es grüßen euch ganz lieb

Birgit und Annika



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