Khao Lak
15 10 2010
Da es nun schon seit fünf (oder sind es auch schon sechs? Man verliert langsam jegliches Zeitgefühl) mehr oder weniger durchregnet, können wir euch nicht wirklich viel berichten. Wir sitzen eigentlich fast den ganzen Tag auf der Terrasse und schmökern oder verbringen die Zeit ähnlich geartet.
Wir sind gestern umgezogen zu Peter. Peter ist ein netter Deutscher, der schon seit vielen Jahren hier lebt. Er ist mit Puy verheiratet und sie haben zwei wundervolle Kinder – Paula (4 Jahre) und Peter Paul (knapp 3), welche dreisprachig aufwachsen – Deutsch, Thai und Englisch.
Peter habe ich und Jenny bei unserem ersten Thailandurlaub kennengelernt, damals war er hier Reiseleiter. Er hat den Tsunami überlebt und danach hat er mit seiner Frau hier eine wunderschöne Bungalowanlage namens ” Sunflower “ aufgebaut.
Vor ein paar Tagen ….
Nachdem wir die Geräusche von fernen überhaupt nicht deuten konnten und gerätselt haben, ob das Sprengungen oder Gewitter oder vielleicht auch ein Feuerwerk bei Tage sein könnte, haben wir uns mit dem Schirm bewaffnet, um der Sache auf den Grund zu gehen. Als erstes begegneten wir dem Mann hier auf dem Foto und wir dachten, AUA müßten wir ihm vielleicht helfen???
Als wir darauf das rhythmische Trommeln vernahmen, war auch uns klar, daß es sich hier um irgendwelche religiösen Riten handeln mußte.
und so sah es aus, als sie nach zwanzig Minuten fertig waren:
Unwissend wie wir waren, haben wir mal Google bemüht und folgenden Artikel in der Bild gefunden:
Zurzeit vom 8.10.-16.10. wird hier in Thailand das Vegetarien Festival gefeiert.
Schmerzhafte spirituelle Rituale in Thailand
vom 08. – 16. Oktober 2010
Jährliches Vegetarier-Festival auf der Insel Phuket (Thailand): Ein Teilnehmer durchbohrt seine Wangen mit Drahtseil
Den Tieren wollen sie nichts zu Leide tun, aber ihren eigenen Körpern fügen sie schlimmste Schmerzen zu:
Beim jährlichen Vegetarier-Festival auf der Insel Phuket in Thailand durchbohren die Teilnehmer ihre Wangen mit Stichwaffen, laufen barfuß über glühende Kohlen oder steigen auf Leitern, deren Sprossen messerscharfe Klingen sind.
Zum Auftakt des Festivals chinesischen Ursprungs zeigten die Gläubigen am Dienstag ihre spirituellen Reinigungsrituale auf einer Straßenparade. Die Torturen sollen das Böse vertreiben und den Teilnehmern Glück bringen. Das Festival findet immer im neunten Mondmonat des chinesischen Kalenders statt. Während der zehn Festtage ist nur vegetarisches Essen erlaubt.
Kategorien : Thailand
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